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  • Nächste Trauerwanderung geplant am 19.06.2021          

               Treffpunkt: Kolpinghaus in Ehingen um 13.30 Uhr

 

 

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  • Trauercafe´

Das Trauercafe` muss leider noch ausfallen, wir informieren über die Presse und hier, wenn es wieder stattfinden kann.

 

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Jahresbericht 2020
Endlich ist er fertig - unser Jahresbericht 2020. Vielen Dank an alle, die zum Gelingen dieses tollen Jahresberichtes beigetragen haben.
Viel Spass beim Lesen !
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Gottesdienst

am Mittwoch den 17.03.2021

 

„Damit ihr die Hoffnung habt“                                                 

 

Unter diesem Thema feierten wir einen Gottesdienst mit Pfarrerin Susanne Richter und Diakon Roland Gaschler in der evangelischen Stadtpfarrkirche Ehingen.

Eingeladen waren alle Menschen, die in letzter Zeit einen liebgewordenen Angehörigen durch den Tod verloren haben und auch alle ehrenamtlichen Mitarbeiter*Innen der Hospizgruppe die regelmäßig Menschen bis zum Schluss begleiten.

Frau Richter hatte unter anderem ein großes rotes Herz, als Symbol für die Liebe mitgebracht. Aus Liebe zu den Menschen versorgen wir Sterbende, aus Liebe zu den Menschen trauern wir und fühlen Schmerzen des Verlustes. Die Liebe ist das Wesentliche unter uns Menschen, wir spüren sie auch über den Tod hinaus. "Selbst im Himmel ist die Liebe spürbar", davon ist Frau Richter überzeugt.

 

                                                                    

 

 

 

Elisabeth Treß laß folgenden Text von Phil Bosmans

 

Am Nullpunkt

Mal geht es aufwärts, mal abwärts - so sei es nun mal im Leben sagt man.

Dieses Auf und Ab gehöre dazu, irgendwie werde es schon weitergehen.

Wenn es doch so wäre!

Jedes Leben kommt in Situationen, wo es eben nicht mehr so weitergeht.

Wo wir keinen Ausweg mehr sehen. Wo die Schmerzen unerträglich werden.

Wo wir sagen: Ich kann nicht mehr, es geht nicht mehr, ich bin am Ende.

Was machen wir am Nullpunkt?

Es bleibt uns nichts anderes übrig, als unsere Machtlosigkeit hinzunehmen

und in unsere Ohnmacht einzuwilligen.

Am Nullpunkt müssen wir loslassen, wir müssen uns selbst loslassen.

Wir fallen wie ins Leere. Doch darin verbirgt sich eine unbegreifliche Liebe.

Sie trägt uns durch das Meer der Ängste.

Sie lässt uns auch im Sterben nicht im Stich.

Auf sie können wir uns verlassen.

Das ist unsere ganze Hoffnung seit dem Karfreitag Jesu in Jerusalem.

Kein Ostern ohne Karfreitag, aber auch kein Karfreitag ohne österliche Auferstehung.

Der Nullpunkt wird zum fruchtbaren Augenblick: Unglaublich

 

 

Die Segenswünsche spendeten Frau Richter und Herr Gaschler gemeinsam 

 

Ich wünsche dir Kraft auf deinem Weg, Kraft aus der Höhe und Kraft aus der Tiefe.

Damit du deine Berufung spürst und deinen Schritten traust.

Ich wünsche dir Mut auf deinem Weg, Mut zum Hören und zum still werden,

damit du dir treu bist, wenn du sprichst und wenn du handelst.

Ich wünsche dir Freundschaft auf deinem Weg.

Gott schenke sie dir in der Nähe zu Menschen.

Es halte dich in seiner Hand der Schutz und Zuflucht gewährende Gott – der Vater,

der Sohn und Ruach, die Heilige Geistin. Amen