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Menschen umsorgen Menschen

 

 

 

 

 Aussendung von 10 ehrenamtlichen Hospizbegleitern die am Qualifikationskurs „Sterbende begleiten lernen“ teilgenommen haben.

 

Feierlicher Aussendungs-Gottesdienst am 24.11.2019 um 9.30 Uhr in der Kirche St. Michael in Ehingen.

 

Im Rahmen dieses feierlichen Gottesdienstes werden 9 Frauen und ein Mann von Diakon Gaschler und Pfarrerin Richter ausgesendet, um für den anspruchsvollen Dienst am kranken und sterbenden Menschen den Segen der Gemeinschaft zu erfahren.

 

Um dieser Aufgabe gewachsen zu sein, bedarf es einer guten Vorbereitung.

 

Anhand von christlichen Leitbildern vermittelt der Qualifikationskurs eine Haltung der Nächstenliebe und der Akzeptanz.

 

Dem Leitungsteam Ute Häußler und Gabi Zügn ist eine Sensibilisierung der Wahrnehmungsfähigkeit und Achtsamkeit der Teilnehmer gegenüber sich selber sowie gegenüber anderen Menschen wichtig.

 

Sterbende sollen sich mit ihren Ängsten und ihrer Lebensgeschichte verstanden und geborgen fühlen.

 

Vielschichtige Themen stehen auf dem Lehrplan:

 

Anzeichen des nahenden Todes, die Sprache Sterbender, eigene und fremde Gefühle wahrnehmen, Kommunikation mit Blick auf Angehörige und Kinder, Freunde und Bekannte. Vorsorgende Verfügungen, Rituale am Sterbebett, Trauerarbeit, Vorstellung vom Leben nach dem Tod in der christlichen Welt und in anderen Religionen…

 

Hospizbegleiter schenken etwas das heute rar geworden ist: Zeit

 

In der Begleitung begegnen sie Menschen, deren Zeit absehbar und daher besonders wertvoll ist. Lachen und Weinen liegen eng beieinander.

 

Schnell kommen die Gespräche auf Wesentliches.

 

Reden übers Leben - Versäumtes - glückliche Augenblicke – schmerzhafte Momente.

 

Zermürbende Fragen im Kopf können lauten: Wie wird das Sterben sein, kann ich meine Kinder/meinen Partner alleine lassen, werden sie es ohne mich schaffen, was kommt nach dem Tod, werde ich meine Liebsten im Jenseits wieder sehen…

 

Hospizbegleiter sein heißt vor allem zuhören, da sein, aktiv begleiten.

 

Die gesamte Familie braucht Hilfe und Unterstützung bei der Mitgestaltung des Alltags, in dem sich meist alles um den Sterbenden dreht.

 

Wichtigstes Anliegen der Hospizbewegung ist es, Sterben in Würde und in vertrauter Umgebung zu ermöglichen.

 

Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe zu gewährleisten, dass schwerstkranke und sterbende Menschen begleitet und umsorgt werden.

 

Wir wünschen allen neuen MitarbeiterInnen Gottes Segen für diesen wichtigen Dienst

 

 

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

 

Liebe Freunde und Gönner!

 

 

Bereits im Jahre 1996 hat die Kirchengemeinde St. Blasius den Gedanken, eine Hospizgruppe zu gründen, aufgegriffen und am 14. Oktober 1997 fand die konstituierende Sitzung der Arbeitsgemeinschaft „Hospizgruppe Ehingen“ statt. Seit dieser Zeit besuchen ehrenamtliche Mitarbeiter schwerstkranke Menschen.

 

 

Mir war der Hospizgedanke eine Herzensangelegenheit und so war es selbstverständlich mich in der Hospizgruppe zu engagieren. Ich tat dies im Vorstand als Vertreterin der Kath. Kirchengemeinde St. Blasius. Es waren spannende und produktive Gespräche.

 

 

Im Jahre 2004 wurde ich zur Vorsitzenden der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft gewählt und habe mich mit meinen vielen Gedanken und Ideen für die Hospizarbeit eingesetzt. Vieles wurde auf den Weg gebracht und heute kann sich die Arbeit der Hospizgruppe sehen lassen. Wir sind angekommen; man kennt uns. Das Feld ist gut bereitet und so kann ich ruhigen Gewissens meine Mitarbeit zum 31.12.2019 beenden und scheide dann mit einem lachenden und weinenden Auge aus.

 

Danke für die vielen Wegbegleitungen im Vorstand. Ich alleine hätte das nie alles geschafft. Das ging nur in einem guten, sachlichen, wohlüberlegten und kontinuierlichen Miteinander. Alleine kann niemand etwas erreichen: Wir brauchen einander.

Doch es geht weiter: Edeltraud App bereits am 01. August als Geschäftsführerin begonnen. Bei der Vorstandssitzung am 11.09.2019 wurde in einer Wahl das Amt des Vorsitzenden neu besetzt. Gewählt wurde Herr Diakon Roland Gaschler. Ich weiß, dass auch ihm die Hospizarbeit am Herzen liegt.

 

Ich wünsche Frau App und Herrn Gaschler viele neue Impulse und ein gutes, ehrliches und konstruktives Miteinander wie ich es auch in den vielen Jahren erleben durfte. Gottes Segen möge beide begleiten.

Vergelt’s Gott nochmals für die vielen gemeinsamen Jahre!

 

 

 

Ilse Meßmer

 

 

Wir sagen

DANKE !


Du bist wichtig, weil du eben du bist.
Du bist bis zum letzten Augenblick deines Lebens wichtig.
Wir werden alles tun,
damit du nicht nur in Frieden sterben, sondern auch
bis zuletzt leben kannst.“

 

Dieser Satz von Cicely Saunders prägte Ihr Denken und Tun

 

 

 

Liebe Frau Meßmer,

 

mit unermüdlichem Eifer haben Sie sich für die Belange der Sterbenden und deren Angehörigen eingesetzt.

 

Dafür ein herzliches Dankeschön und Vergelts Gott!

 

Ohne Ihr Engagement wäre die Hospizgruppe nicht das, was sie heute ist.

 

Sie waren immer für die MitarbeiterInnen da und hatten stets ein offenes Ohr für die Anliegen und Sorgen .

 

So lassen wir Sie mit einem weinenden und lachenden Auge gehen

 

und sagen nochmals Danke für alles !

 

Ich freue mich sehr auf auf meine neue Aufgabe und das Miteinander !

 

Ihr

 

Roland Gaschler

 

„Keiner stirbt für sich allein“

 

Diesen Satz möchte ich als Überschrift über das neue Angebot unserer Hospizgruppe schreiben.

 

Wir möchten mit unseren abrufbaren Vorträgen allen interessierten Gruppierungen die Möglichkeit geben, sich mit dem Thema rund um das Thema Sterben und Tod zu informieren.

 

 

Wenn Sie Interesse an einem unserer Vorträge haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit unser Geschäftsstelle auf : Telefon: 07391 754176

 

Hospizgruppe.Ehingen@drs.de

 

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Abrufbare Vorträge
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